Dienstag, 26. Juli 2016

Teddytrage

Ich weiß gar nicht, warum ich dem Großen für seinen Teddy einen Teddy-Tai genäht habe.
Für den Lütten hat die große Schwester das viel pragmatischer gelöst:



Vielleicht hatte sie aber auch nur Angst, die geerbte Trage abtreten zu müssen. ;-)

Freitag, 22. Juli 2016

Gar nicht so einfach...

... noch gescheite Bilder am Kind zu bekommen. Der Lütte ist nur noch in Bewegung.


Aber unser liebstes Set wollte ich doch zu gerne noch mal zeigen.


Zum Glück sind die Fotos entstanden, bevor der Knabe eine halbe Birne in den Stoff eingearbeitet hat. Natürlich in den hellen...
Jetzt ist das ganze Shirt zwar wieder fleckenlos aber doch ziemlich hell...


Und wir sind dann auch schon wieder unterwegs. Ballspielen ist die neueste Leidenschaft des Lütten. Oder Papas Schuhe klauen... ;-)

Samstag, 16. Juli 2016

Hicki-Beutel für Stuttgart - mit Anleitung

Wir haben nicht nur Mützen nach Stuttgart geschickt, sondern auch Beutel für Hickman-Katheder ("Hickis").
Im Netz findet man zwar Anleitungen, aber die sehen nur eine Öffnung vor, in Stuttgart wurden jedoch zwei gewünscht.


Viel braucht man ja eigentlich nicht: etwas Stoff, Kam Snaps und ein bisschen Kordel.

Gerade die kleinen Beutel haben mich anfangs etwas geschockt: sie haben vielleicht die Größe eines Pixi-Buches und bedecken doch fast die ganze Brust der kleinen Patienten.






Nach über 30 Beuteln gab meine Zange allerdings auf und auch meine Hand sah etwas lädiert aus. Deswegen habe ich mich für die nächste Aktion gerüstet und eine Presse angeschafft. ;-)

Wenn ihr auch solche Beutel nähen möchtet, könnt ihr gerne meine Anleitung benutzen, damit noch viele Kinder mehr Farbe in den Klinikalltag genäht bekommen!


Mittwoch, 13. Juli 2016

Eine Wäschewanne voller Mützen

Wenn das Leben plötzlich ganz anders läuft, als geplant, bringt einen das unheimlich aus der Bahn.

Da hat man einfach Glück, wenn die eigenen Kinder gesund und fröhlich durchs Leben springen.

Und weil sich bei Sewunity lauter nette Mädels rumtreiben, die genauso denken, haben wir gemeinsam beschlossen, eine Spendenaktion für die Kinderonkologie in Stuttgart ins Leben zu rufen.



Und plötzlich trudelten aus ganz Deutschland innhalb von etwa vier Wochen Mützen ein...



Mützen über Mützen, bis sich plötzlich 140 Mützen in meinen Zimmerchen stapelten...


An alle wurde gedacht: klein, groß, Junge Mädchen...
Ich hatte jede einzelne mehrfach in der Hand. Sie sind so schön und weich und bunt. 
Viele haben auch wahre Stoffschätze geopfert.
Und Hickibeutel waren auch dabei...

  

Natürlich war ich auch nicht untätig. 
Anschließend waren Hand und Kam-Snap-Zange ziemlich ramponiert... 
Aber dazu (und auch, wie man sie macht) ein anderes Mal mehr.


Schließlich wurde alles fein säuberlich nach Größen sortiert und verpackt...


... und nach Stuttgart gebracht. Mit viel Liebe und guten Gedanken für nun bunt behütete kleine Kämpfer...

Dienstag, 12. Juli 2016

12 von 12 im Juli

Endlich habe ich es geschafft, nicht nur Fotos zu machen, sondern sie auch hochzuladen. ;-)

Ein frucht- und arbeitsreicher Tag liegt hinter uns:


Oma hat Heidelbeeren vorbeigebracht. Hmmm, die sind für uns Frauen, die Männer hier stehen nicht so drauf.


 Oder doch? Gestern haben die noch nicht geschmeckt. ;-)


Eine letzte für Mama...


Die Liese ist krank, aber Hausaufgaben müssen trotzdem sein.


 Ab und zu mal luschern...


Die Schwiegermutter bringt ein neues Spiel fürs kranke Kind. Den Lütten freut es auch.


Dabei hat der doch genug. Immer verschleppt er die selben Teile...


Partyeinladung muss noch bestätigt und ein Geschenk ausgesucht werden...


Der Klarapfel ist reif. Nachdem leider in paar Eimer Richtung Kompost wandern mussten, kommen heute endlich welche in den Topf. Morgen und übermorgen wohl auch...


Alles bereitsstellen:


Wenn die Kinder im Bett sind, wird endlich Gelee gekocht. Die Kirschen habe ich schon letzte Woche entsaftet.


Ich sagte, wenn die Kinder im BETT sind!
Nun ja, so hatte ich immerhin Hilfe. ;-)

Bei uns gibt es morgen jedenfalls lecker Gelee und Apfelmus und mehr 12er Bilder gibt es bei Caro.

Sonntag, 10. Juli 2016

Sonnensegel für den Fahrradanhänger

Der Lütte ist ein begeisterter Mitfahrer.
Ob Auto oder Fahrrad ist dabei ziemlich egal.
Gerne legt er dabei auch ein Schläfchen zwischendurch ein.
Noch von den großen Geschwistern haben wir einen Croozer Kid for 2 in schickem Froschgrün. Wer uns damit auf der Straße übersieht, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Bei der Liese hatte ich ein einfaches Sonnensegel für den Kinderwagen mit mehreren Ösen seitlich versehen und es so mit Gummibändern am Gestänge befestigt. Das ging ganz einfach und funktionierte als schnelle Notlösung wirklich gut. Allerdings hat es auch nur zwei Sommer gehalten, dann waren die Ösen raus und die Gummibänder auch schon ziemlich schlaff.

Dieses Mal wollte ich also etwas haltbareres und vor allem schickeres, individuelleres. ;-)

In den Stoff hatte ich mich gleich verliebt, der passt aber auch gut zu unserem "Frosch".

Jetzt möchtet ihr auch so ein schickes Segel, oder? ;-)
Eine Anleitung habe ich nicht gefunden, deswegen mache ich es euch nun leichter und habe mitgeknipst:

Ihr benötigt:
-  zwei Stücke Webware (blickdicht, sonst macht es ja wenig Sinn), 52x90
- Gurtband, 3cm breit, 4x 12cm, 2x 15cm
- Klettband, 1,5cm breit: 12x 4cm oder 3cm breit: 6x 4cm
- Vlieselinereste zum Verstärken (etwa 6x 4x6cm)
- Schere, Feuerzeug, Stylefix


Die Enden der Gurtbandes werden mit dem Feuerzeug "verschweißt".



Meine Maße beziehen sich auf den Croozer Kid for 2 (vor 2014), bei anderen Modellen müsstet ihr selbst messen.

Am unteren Ende des Stoffes habe ich auf jeder Seite 1,5 Zentimeter in der Breite weggenommen und dann etwa 15cm schräg zum Rand geschnitten, so dass ein Trapez entsteht. Unten ist unser Anhänger etwa 2cm schmaler als oben.
Fangen wir an:

(Ich hatte nur schmales Klettband im Haus, also habe ich zwei Stücke nebeneinander gelegt.)




 Die eine Seite des Klettbandes wird auf das Ende des Gurtbandes genäht. Ich runde dafür gerne die Ecken des Stückes ab und fixiere vor dem Nähen mit Stylefix.
Ein kleiner Zick-Zack-Stich macht sich dafür besonders gut.


Auf der Unterseite des zukünftigen Segels werden die Stellen, wo das Klett aufgenäht wird, von links mit Vlies verstärkt: oben, in der Mitte (bei uns ca. 40cm vom unteren Rand, 41 mit Nahtzugabe) und unten. Dabei bitte an den Abstand zum Rand für die Nahtzugabe denken!


Danach werden die Klettstücke rechts aufgenäht.



Auch die Mitte nicht vergessen!



 Die Gurtbänder werden nun genau über der Klettstelle fixiert und mit angenäht, wenn die Seitennaht geschlossen wird. Dabei zeigt das Klettband nach unten.
Die längeren Gurtstücke werden dabei an das untere Ende des Segels genäht, dadurch kann es auch oben befestigt werden.

Nun werden die beiden Segelteile links auf links aufeinandergelegt und zusammengenäht.
Dabei die Wendeöffnung nicht vergessen!
Wenden, gut bügeln und dann die Wendeöffnung schließen. Ich mache das gerne mit dem Matratzenstich von Hand, aber man kann auch absteppen.

Nun könnt ihr euer fertiges Segel mit den Klettbändern einfach am Gestänge befestigen.
Die unteren klette ich meist mittig, dann ist nicht alles geschlossen.


Aber wenn die Sonne zu sehr lacht (oder das Kind ungestört schlafen möchte), kann man den Anhänger auch ganz zu machen.



 Nun hoffe ich, dass ihr Freude an der Anleitung hattet und eure Kinder gut beschattet durch den Sommer kommen!





Freitag, 8. Juli 2016

Wenn das Leben draußen tobt...

.. wird es im Blog umso stiller. ;-)

Bei uns tobte das Leben die letzten Monate wirklich ausgesprochen heftig.
Der Lütte brachte uns doch auch einige Sorgen mit, die zu ziemlich vielen Arzt- und Klinikbesuchen führten. Zum Glück hat sich sein Problem mittlerweile wirklich (wie gehofft) einfach verwachsen.

Alle Kinder hatten seit Ostern Geburtstag (ich habe ja immer noch keine Erklärung dafür, dass wir nur Frühlingskinder können) und der etwas nasse Sommerbeginn hat zu einer wahren Früchtepracht in unserem Garten geführt.



An der Nähmaschine war ich natürlich auch nicht untätig, mit einer Freundin nähe ich brav das Klimperkleinbuch durch und auch sonst wird immer wieder etwas benötigt.
Zwei kleine Anleitungen habe ich euch auch mitgebracht, die gibt es dann demnächst.

Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau:


 Es gab auch noch ein weiteres Projekt, das mich sehr beschätigt hat und das mit einer ganzen Wanne voller Mützen zu tun hat:


Aber auch davon berichte ich ein anderes Mal.